Branche · Elektro
4,9 · 89 Google-Bewertungen
Marktlage 2026
Fast jede Seite im Netz schreibt, der Fachkräftemangel im Elektrohandwerk werde schlimmer. Die aktuellen Zahlen des ZVEH sagen etwas anderes: Der Bedarf ist in drei Jahren um ein Drittel gefallen.
Das ist keine gute Nachricht. Der Grund ist kein gelöstes Problem, sondern eine schwächere Konjunktur — Betriebe stellen zurückhaltender ein. Für dich wird dadurch jede einzelne Einstellung wichtiger.
Gesellen
höher qualifizierte Gesellen
Meister
An- und Ungelernte
2023
drei Jahre
rund ein Drittel weniger offene Stellen
Die interessanteste Zahl ist die zweite: 17.627 offene Stellen für höher qualifizierte Gesellen. Diese Leute sind nicht arbeitslos — sie sitzen in einem anderen Betrieb, schauen nicht auf Jobportale und bewerben sich nicht auf Zuruf. Sie sehen sich an, wo sie landen würden. Und im Oktober 2025 hatte immer noch fast jeder zweite Betrieb offene Stellen: 46,9 Prozent, nach 66 Prozent zwei Jahre zuvor. Die Lücke ist kleiner geworden, weg ist sie nicht.
Zahlen: ZVEH, veröffentlicht am 13. Januar 2026 auf Basis der Herbstkonjunkturumfrage 2025. Die vier Karten zeigen die offenen Stellen Anfang 2026 nach Qualifikationsstufe, die Balken ihr Verhältnis zueinander. Stand dieser Seite: Oktober 2026.
Bewerbungen
Die Anzeige ist geschaltet, das Budget läuft, und am Monatsende stehen zwei Bewerbungen da — eine davon unpassend. Das Problem sitzt meistens nicht in der Anzeige.
Zwischen „die Anzeige lesen“ und „sich bewerben“ liegt ein Schritt, den fast alle übersehen: Der Bewerber googelt deinen Betrieb. In einer Befragung von 1.624 echten Bewerbern war die Karriere-Website der wichtigste Informationskanal — 69,1 Prozent nannten sie an erster Stelle, noch vor Jobbörsen mit 68 Prozent.
01
Zeigen, wie gearbeitet wird
Eigene Fotos von Baustellen, Werkstatt und Fahrzeugen. Keine Stockbilder: Ein Elektriker erkennt ein gestelltes Foto in zwei Sekunden.
02
Die Leute zeigen, mit denen er arbeitet
Name, Funktion, Gesicht. Wer ist der Chef, wer leitet die Kolonne, wie groß ist das Team. Das kostet nichts und wirkt mehr als jedes Benefit-Icon.
03
Die Fragen beantworten, die er nicht stellt
Fahrzeit, Montagewochen, Werkzeug, Weiterbildung, Vergütung. Wer sie offen lässt, verliert den Bewerber an den Betrieb, der sie beantwortet.
04
Je Stelle eine eigene Seite
Nicht eine Sammelseite „Wir suchen Verstärkung“, sondern eine Seite pro Position. Das ist zugleich die Voraussetzung für die Google-Jobsuche.
05
Bewerbung in zwei Minuten, vom Handy
Name, Telefonnummer, ein Feld für den Rest. Kein PDF-Zwang, kein Anschreiben, kein Login. Der Lebenslauf kann später kommen.
06
Einen Menschen nennen, den er anrufen kann
Vorname, Nachname, Durchwahl. Viele Gesellen rufen lieber an, als ein Formular auszufüllen — und wer anruft, ist schon halb überzeugt.
Was er stattdessen findet, wenn es keine Karriereseite gibt: eine Leistungsseite für Kunden. Keine Gesichter, keine Fahrzeuge, keine Baustellen. Für einen Monteur, der gerade überlegt zu wechseln, ist das kein neutrales Ergebnis, sondern ein Grund, es zu lassen. Die BEAG Berliner Elektro-Anlagenbau hat eine neue Website bekommen, dazu einen internen Bereich für knapp 100 Mitarbeiter: Die Bewerbungen stiegen von etwa 3 auf 10 pro Monat.
Informationslücke
Bei Auszubildenden ist die Lücke zwischen Erwartung und Angebot vermessen worden. Das Ergebnis lässt sich auf Gesellen übertragen, weil die Fragen dieselben sind.
Die Bertelsmann Stiftung hat 2025 zwei Befragungen gegenübergestellt: 1.755 junge Menschen zwischen 14 und 25 und 1.071 Unternehmen. Das Muster ist in jeder einzelnen Frage dasselbe — die Betriebe könnten antworten, sie tun es nur nicht vorher.
Was verdiene ich?
Eine Spanne oder der Tarif. Knapp 95 Prozent wollen das vor dem Gespräch wissen, nur knapp 60 Prozent der Betriebe sagen es. Wer schweigt, wird nicht als diskret gelesen.
Wie läuft die Bewerbung?
Drei Schritte mit Dauer: „Du schreibst uns, wir rufen innerhalb von zwei Tagen an, dann kommst du vorbei.“ Mehr als neun von zehn wollen das wissen, weniger als die Hälfte der Betriebe schreibt es hin.
Wie weit fahre ich?
Einzugsgebiet, Montageanteil, Rüstzeit, Feierabend zu Hause oder auswärts. Die Frage, die über jeden Wechsel mitentscheidet.
Was für Baustellen?
Einfamilienhaus, Gewerbe, Industrie, Wallbox, PV-Anschluss, Gebäudeautomation. Jeder hat eine Vorliebe — und sucht sie auf deiner Seite.
Mit wem arbeite ich?
Teamgröße, Kolonnenaufbau, wer anleitet, wie der Ton ist. 97 Prozent der jungen Bewerber nennen das Betriebsklima als wichtigstes Kriterium.
Was kommt danach?
Meister, Techniker, Fachkraft für Photovoltaik oder Gebäudeautomation. Entwicklung ist ein Argument, das dich im Gespräch nichts kostet.
Keine dieser Antworten ist Marketing. Es sind Betriebsinterna, die du im Vorstellungsgespräch ohnehin erzählst. Der einzige Unterschied: Auf der Seite erzählst du sie dreißig Leuten, die sonst nie zum Gespräch gekommen wären.
Zahlen: Bertelsmann Stiftung, 1. September 2025. Jugendbefragung durch iconkids & youth unter 1.755 jungen Menschen von 14 bis 25 Jahren, Unternehmensbefragung durch das Institut der deutschen Wirtschaft unter 1.071 Unternehmen.
Google-Jobsuche
Wer „elektriker job“ plus Ort sucht, bekommt von Google eine eigene Stellenbox über den normalen Treffern. Dort stehen Anzeigen von Portalen — und die Stellen von Betrieben, deren Website die richtigen Daten mitliefert.
Die Voraussetzung ist technisch und eindeutig dokumentiert: strukturierte Daten vom Typ JobPosting mit fünf Pflichtangaben — Jobtitel, vollständige Beschreibung, einstellendes Unternehmen, Veröffentlichungsdatum und Arbeitsort. Dazu eine Bedingung, an der die meisten Websites scheitern.
01
Eine Seite pro Stelle
Mit Titel, Arbeitsort, vollständiger Beschreibung und Veröffentlichungsdatum. Auslesbar für Google, lesbar für Menschen.
02
Strukturierte Daten von Anfang an
Die fünf Pflichtfelder entstehen beim Anlegen der Stelle mit — nicht nachträglich von Hand gepflegt und bei der nächsten Stelle wieder vergessen.
03
Besetzte Stellen sauber schließen
Eine längst vergebene Stelle, die in der Jobbox stehen bleibt, kostet Vertrauen bei Bewerbern und Wohlwollen bei Google.
Die Bedingung lautet: Das Markup muss auf der Detailseite der einzelnen Stelle liegen, nicht auf einer Übersichtsseite mit mehreren Stellen. Wer alle offenen Stellen auf einer Seite „Karriere“ sammelt, kann die Box technisch nicht erreichen. Deshalb steht zwei Abschnitte weiter oben „je Stelle eine eigene Seite“ — das ist keine Designvorliebe, sondern die Eintrittskarte.
Einordnung ohne Versprechen: Ob eine Stelle in der Box erscheint und wie weit oben, entscheidet Google. Zusagen lässt sich nur die Voraussetzung — korrekte strukturierte Daten auf einer eigenen Seite je Stelle. Quelle der Pflichtfelder: Google Search Central, Dokumentation zu strukturierten Daten für Stellenausschreibungen, abgerufen im Oktober 2026.
Aufträge
Nicht jeder Elektrobetrieb sucht Personal. Viele suchen Auslastung, manche beides gleichzeitig, und bei einigen ist es genau umgekehrt zum Klischee. Drei Wege, auf denen im Elektrohandwerk Aufträge über die Website kommen.
Notdienst
Nachts um zwei sucht niemand nach der schönsten Website. Es zählt, wer zuerst gefunden wird und ob die Nummer mit einem Daumentipp wählbar ist. Dazu gehört eine eigene Notdienst-Seite mit klaren Zeiten, dem Einsatzgebiet und einer ehrlichen Angabe, was im Notdienst gemacht wird und was nicht.
Wallbox und E-Mobilität
Wer eine Wallbox sucht, vergleicht und fragt mehrere an. Entscheidend ist, wer die Fragen vor der Anfrage beantwortet: Zählerschrank, Anmeldung beim Netzbetreiber, Förderung, Lastmanagement bei mehreren Stellplätzen. Eine eigene Seite dafür gewinnt Anfragen, die ein Leistungspunkt auf der Startseite nie bekommt.
Netzanschluss und Zählerschrank
Die unauffälligste und planbarste Nachfrage im Elektrohandwerk — und meistens der Vorlauf für den größeren Auftrag. Wer hier sichtbar ist, kommt in Projekte, die andere erst Monate später sehen.
Beleg und seine Grenze: Die belegten Anfragezahlen in unserem Portfolio stammen aus benachbarten Gewerken — Solarwerft Flensburg mit 30 bis 40 Anfragen im Monat, Machwatt mit rund 20, Aurum Solartech mit rund 30. Der Mechanismus ist derselbe: eigene Seite je Leistung, lokale Auffindbarkeit, kurzer Weg zur Anfrage. Im Elektrohandwerk arbeiten wir unter anderem für ElektrOnly, Elektrotechnik Janßen und die BEAG. Zu deren Auftragsentwicklung liegen uns keine belastbaren Zahlen vor, deshalb stehen hier keine.
Referenz
Eine Zahl mit einem Vorher-Wert, aus einem Elektro-Anlagenbau in Berlin.
Referenz · Elektro & Recruiting
Ein Elektro-Anlagenbauer mit knapp 100 Mitarbeitern, dessen Außenauftritt nicht mehr zum Betrieb passte. Umgesetzt wurden eine neue Website, ein interner Bereich für die Mitarbeiter und ein Referenzsystem, das abgeschlossene Projekte zeigt. Seitdem kommen Bewerbungen über die Website.
Vorher
nach dem Relaunch
Bewerbungen pro Monat
Zahl vom Betrieb bestätigt und am 29. September 2026 zur Verwendung freigegeben. Sie ist ein Erfahrungswert aus einem Projekt, keine Zusage: Wie viele Bewerbungen bei dir ankommen, hängt von Region, Betriebsgröße und Ausgangslage ab. Übertragbar ist die Richtung — und der Weg dorthin. Alle Referenzen im Detail.
Vorgehen
Eine Karriereseite auf einer Website, die nicht überzeugt, bringt nichts. Die Reihenfolge ist keine Geschmacksfrage, sondern der Grund, warum das eine ohne das andere verpufft.
01
Fundament
Die Website selbst: schnell, mobil, verständlich, mit erreichbaren Kontaktwegen. Ohne das verpufft alles Weitere. Vier bis sechs Wochen von Kick-off bis Live, bei dringendem Bedarf schneller.
02
Karriere
Karriereseite plus eine eigene Seite je offener Stelle, mit strukturierten Daten und einem Bewerbungsformular, das vom Handy aus funktioniert.
03
Sichtbarkeit
Suchmaschinenoptimierung für beide Seiten: Aufträge und Bewerber. Die Begriffe sind unterschiedlich, die Seiten auch.
04
Betreuung
Neue Stellen rein, besetzte raus, Kennzahlen im Blick. Über 90 Prozent unserer Kunden bleiben in der laufenden Betreuung — alles zu einer Summe, ohne Einzelabrechnung.
In bisherigen Projekten kamen durch eine neue Website typischerweise 10 bis 15 zusätzliche Anfragen im Monat dazu, mit laufender SEO-Betreuung im Schnitt 20 bis 40. Das sind Erfahrungswerte für Aufträge, keine Zusage. Bei Bewerbungen gibt es diese Spanne nicht — dort haben wir einen Fall mit einer Zahl, und der steht einen Abschnitt weiter oben. Mehr zu Webdesign und Suchmaschinenoptimierung.
KI-Suche
„Welcher Elektrobetrieb in meiner Gegend ist ein guter Arbeitgeber?“ Diese Frage geht zunehmend nicht mehr an Google, sondern an einen Chat. Rund die Hälfte der Menschen in Deutschland nutzt KI-Chats inzwischen anstelle einer Suchmaschine.
Was ein solches System über deinen Betrieb sagt, stammt aus dem, was im Netz über ihn steht — und aus dem, was auf deiner Website als Text im Quelltext zu finden ist. Nicht aus Bildern, nicht aus PDF-Dateien, nicht aus aufklappbaren Elementen, die erst ein Klick sichtbar macht.
Daraus folgt eine unbequeme Konsequenz für Karriereseiten: Viele Betriebe verstecken genau die Informationen, die ein KI-System bräuchte, in Akkordeons und PDF-Dateien. Was dort liegt, existiert für die Antwort nicht. Wie man das ändert, steht auf unserer Seite zu Generative Engine Optimization.
Einordnung: Ob und wie oft ein Betrieb in KI-Antworten als Arbeitgeber empfohlen wird, lässt sich derzeit nicht verlässlich messen. Belegt sind zwei Fälle auf der Kundenseite: Der Wärmepumpenfuchs ist für Suchanfragen wie „Wärmepumpenfirma Cottbus“ der erste Vorschlag in KI-Chats, und Aurum Solartech wird dort aktiv vorgeschlagen. Für die Arbeitgeberseite fehlt dieser Nachweis — die Mechanik ist dieselbe, der Beleg steht aus. Nutzungszahl: Bitkom-Befragung unter 1.156 Personen, 20. November 2025.
FAQ
Die Anzeige bringt den Klick, die Karriereseite die Bewerbung. In einer Befragung von 1.624 Bewerbern war die Karriere-Website mit 69,1 Prozent der wichtigste Informationskanal — vor den Jobbörsen. Beides zusammen funktioniert, die Anzeige allein verliert die Hälfte unterwegs.
Für den Anfang besser als nichts, für die Google-Jobsuche zu wenig. Google verlangt die strukturierten Daten auf der Detailseite einer einzelnen Stelle, nicht auf einer Sammelseite. Eine Seite je Stelle ist der Unterschied zwischen sichtbar und unsichtbar.
Ja, mindestens eine Spanne oder den Tarif. Knapp 95 Prozent der jungen Bewerber wollen das vor dem Gespräch wissen, nur knapp 60 Prozent der Betriebe sagen es. Wer schweigt, wird nicht als diskret gelesen, sondern als unattraktiv.
Die Website steht in vier bis sechs Wochen. Bewerbungen über eine neue Karriereseite kommen in der Regel, sobald die ersten Stellen sichtbar sind — schneller als organische Rankings, weil ein Teil des Verkehrs aus Anzeigen, Empfehlungen und direkten Aufrufen stammt. Für die Sichtbarkeit in der Suche rechne mit sechs bis acht Wochen für erste Bewegung.
Nein. Der Auftragsteil steht auf derselben Seite: Notdienst, Wallbox und Netzanschluss. Viele Betriebe brauchen beides, bei manchen ist es genau umgekehrt zum Klischee. Wir sortieren nach dem Problem, nicht nach dem Gewerk.
Dann gehört genau das auf die Seite. Ein Notdienst mit klaren Zeiten und ehrlicher Abgrenzung bringt passende Anrufe; ein Notdienst-Versprechen, das nicht gehalten wird, bringt schlechte Bewertungen.
Nein. Die Kunden sitzen von Flensburg bis Cottbus, die Zusammenarbeit läuft überwiegend digital. Der Sitz in Potsdam ist eine Adresse, kein Einzugsgebiet.
Das hängt vom Umfang ab und wird im kostenlosen Erstgespräch besprochen. Eine Karriereseite mit drei Stellenseiten ist ein anderer Umfang als ein Komplett-Relaunch mit internem Bereich — Pauschalpreise ohne Kenntnis der Ausgangslage gibt es bei uns nicht.
Standort
Online Vision sitzt in Potsdam und arbeitet bundesweit: Flensburg, Hannover, Berlin, Cottbus, Born a. Darß. Über 170 Kunden, ganz überwiegend Handwerk mit Schwerpunkt Photovoltaik und Elektro. Für einen Elektrobetrieb in Hamburg oder Stuttgart macht der Sitz keinen Unterschied — die Zusammenarbeit läuft digital, Termine gibt es, wann sie gebraucht werden.
Wer aus Potsdam und dem Umland kommt, findet hier die regionalen Seiten: Webdesign Potsdam und SEO Potsdam.
Kostenloses Erstgespräch
Dreißig Minuten, kostenlos und ohne Verpflichtung. Wir sehen uns deine Website an und sagen dir, was ein Bewerber dort findet — und was nicht.

